#07 Was ihr über meine Felgen wissen solltet - ATS Leichtmetallräder | DEIN AUTO HAT ES VERDIENT

#07 Was ihr über meine Felgen wissen solltet

Beim Rennen kommt es auf jede Sekunde an. Je nach Wetter und Fahrbahnbedingungen müssen die Reifen sofort einsatzbereit sein. Daher werden für die Rennen bereits im Voraus sieben Satz Felgen mit Regenreifen oder mit den profillosen Slicks bestückt – das macht der Pirelli-Reifendienst direkt vor Ort. So sind mein Team und ich auf alle Situationen vorbereitet.

Ich habe mich mal mit unseren Ingenieuren über meine Felgen unterhalten, das war echt ganz spannend. Und zwar fahren wir in der Formel 4, und wie man mir sagte auch in der Formel 3, nicht mit geschmiedeten, sondern mit gegossenen Alufelgen, die im Niederdruckgussverfahren hergestellt werden. Das ist so vom Reglement vorgeschrieben. Wenn ich die Jungs richtig verstanden habe, sind die geschmiedeten Felgen leichter und stabiler, dafür aber auch viel teurer. Dadurch dass unsere Monoposti allerdings generell sehr leicht sind und weniger PS haben als beispielsweise die DTM Autos (schade 😉 ), sind wir noch nicht auf die geschmiedete Variante angewiesen. Was ich sehr beeindruckend finde: Zwischen der Bremse und den Felgen liegen nur 1,5 Millimeter. Das heißt, sobald sich dort auch nur ein kleiner Stein verhakt, ist die Gefahr groß, dass am Rad Schäden entstehen. Da sieht man mal, wie eng die Toleranzen im Motorsport sind, anders als bei Straßenautos.

Im Moment müssen alle Teams in der ADAC Formel 4 exklusiv mit Felgen von ATS fahren. Die Räder haben wir mit US Racing schon vor der Saison in Barcelona testen dürfen. Bisher sind wir echt super zufrieden!

Wer mehr wissen möchte, hier findet ihr weitere Infos: http://atswheels.com/atswheels/produkte/

ADAC Formel 4, 13. + 14. Lauf Hockenheimring 2018 - Foto: Gruppe C Photography

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