„Etwas mulmig war mir schon“ – GRIP Interview mit Rennsport-Legende Gerhard Berger - ATS Leichtmetallräder | Nothing beATS your performance

„Etwas mulmig war mir schon“ – GRIP Interview mit Rennsport-Legende Gerhard Berger

Gerhard Berger, DTM Lausitzring 2019 (Photo by Hoch Zwei, Thomas Suer; Bildquelle: DTM, offizielle Website)

Gerhard Berger feierte im August 2019 seinen 60. Geburtstag. Nach über 40 Jahren Erfahrung, unter anderem in der Formel 1, der Formel 3 und der DTM, zieht der ehemalige Rennfahrer, heutige Unternehmer und seit 2017 Leiter der DTM Bilanz. Berger berichtet über seine Zeit als Formel-1-Pilot bei ATS, fahrerisches Können und verrät seine Pläne für die Zukunft der DTM.

GRIP: Ihr Einstieg in die Formel 1 – und damit bei ATS – ist 35 Jahre her. 1984 gingen Sie mit dem ATS BMW an den Start. Wie ist es dazu gekommen, dass Sie das Cockpit übernommen haben?
Berger: Mein Freund Burghard Hummel und der damalige BMW-Rennleiter Dieter Stappert waren miteinander befreundet. Sie kannten wiederum den damaligen ATS Besitzer Günter Schmid und haben den Kontakt hergestellt. Gemeinsam haben wir dann die Weichen für den ersten Renneinsatz gestellt.

GRIP: Wie war es für Sie, zum ersten Mal in einen Formel-1-Boliden zu steigen?
Berger: Etwas mulmig war mir schon. Die damalige Generation von Formel-1-Autos hatte Turbomotoren mit mehr als 1.000 PS – ohne Traktionskontrolle oder andere elektronische Fahrhilfen. Es war abenteuerlich. Aber für mich auch nach wie vor die schönste Zeit der Formel 1.

GRIP: ATS verlost zu seinem 50. Jubiläum unter Fans der Marke gerade 3 x 2 Tickets zur Formel 1 nach Monaco. Worin liegt für Sie der Reiz dieser legendären Rennstrecke?
Berger: Die schnellsten Rennautos der Welt auf einem engen und welligen Stadtkurs im Grenzbereich zu bewegen, zählt zu den größten Herausforderungen im Motorsport. Entlang an großen Yachten im Hafen, vorbei am Casino, mit 280 Stundenkilometern durch einen Tunnel – Monaco bietet eine einzigartige Kulisse.

Wie Gerhard Berger die aktuelle Ära der Formel 1, die Zukunft der DTM und die Möglichkeiten für ein DTM-Gastspiel in Monaco einschätzt, erfahrt ihr in der aktuellen Ausgabe des Magazins GRIP.

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